02 | 10 | 2022
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Autolexikon

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Term Definition
Zylinderkopfdichtung

Auch Kopfpackung genannt. Die Dichtung zwischen dem Deckel - beinhaltet Ansaug- und Auslasskanal mit den Ventilen und der Ventilsteuerung - und den Zylindern.

Zündabstand

Bezeichnet die Teildrehung, welche die Kurbelwelle zwischen zwei Zündungen zurücklegt. Angegeben wird der Wert in Grad Kurbelwelle (KW).

Zündanlage

Ottomotoren sind Verbrennungsmotoren, deren Gemisch im richtigen Augenblick entzündet werden muss, um über eine möglichst lange Zeit einen hohen Verbrennungsdruck im Brenn- raum zu erzielen. Neben den früher verwendeten kontaktgesteuerten Zündsystemen, bei denen den Unterbrecherkontakt direkt den Zündfunken eines oder mehrerer Zylinder steuerte, verwendet man seit den 80er Jahren wartungsfreie, transistorgesteuerte Batterie- Spulenzündungen. Für die notwendige Energie sorgt dabei ein Kondensator, der in diesem Falle wie ein Transformator funktioniert. Man spricht deshalb auch von einer Hochspan- nungs-Kondensator-Zündanlage, der sogenannten HKZ. Bei der TSZ, der Transistor- Spulen-Zündung, handelt es sich dagegen um eine Zwischenform.

Zündapp Jaunus

Nachdem sich Zündapp als Hersteller von Mopeds und Motorrädern einen ausgezeichneten Namen gemacht hatte, wurde 1956 der Dornier Delta vorgestellt, ein Kleinstwagen, der dann 1957 unter der Bezeichnung Jaunus wiederauftauchte. Die Anordnung der Sitze war unge- wöhnlich, die beiden Hintersitze waren verkehrt herum eingebaut, so dass die Fahrgäste durch das Heckfenster die Gegend betrachten konnten. Der von Zündapp selbst hergestellte 1-Zylinder-Zweitakt-Motor (248 ccm / 14 PS) trieb über ein Viergang-Getriebe die Räder zu einer Spitze von 80 km/h an. Bis 1958, als die Pro- duktion eingestellt wurde, waren 6900 Exemplare gebaut worden.

Zünddruck

Der höchste vorkommende Druck, dem Zylinder und Kolben ausgesetzt sind. Liegt kurz nach der Zündung an, wenn die Verbrennung bereits in vollem Gange ist, der Kolben sich aber gerade erst auf den Weg abwärts macht.

Zündelektrode

Bei den Kerzen gibt es verschiedene Bauformen: Am gebräuchlichsten ist die klassische Dachelektrode. Um die Zündsicherheit zu verbessern, finden sich in manchen Motoren Seiten- oder Mehrpolelektroden, die mehrere Gleitfunkenstrecken hervorbringen. Die Flächenfunkenkerze aus der Renault-Forschung setzt hingegen auf lange Funkenwege.

Zündfolgen

Die Zündfolge ist eine Reihenfolge, in der die Zylinder nacheinander zünden. Sie ist durch die Bauart des Motors verschieden. Die wichtigsten (Standard) sind: Reihenmotor: 4 Zylinder: 1342 6 Zylinder: 153624 V-Motoren: 4 Zyl.: 1324 6-Zyl.: 125643 Boxer-Motor: 4 Zyl.: 1432

Zündkerze

Sie ist ein Teil eines Stromkreises und zündet das Benzin-Luftgemisch im Benzin- und Wankelmotor. Dazu soll sie sehr schnell die Selbstreinigungstemperatur von 400° C erreichen und bei Volllast 850° C nicht überschreiten. Dieselmotoren benötigen keine Zündkerzen.

Zündkerzengesicht

Das Aussehen einer Zündkerze verrät viel über deren Lebenswandel, also ob der Motor sauber läuft oder mit Problemen zu kämpfen hat.

Zündschlüssel

Es war einmal: Ein Schlüssel zum Öffnen der Türen, ein zweiter zum Starten des Motors, ein dritter für den Kofferraum und alle zusammen nicht schwerer als 15 Gramm. Heute ist der Bart ab, Innenbandfräsung und Elektronik sind angesagt und sie wiegen über 50 Gramm. Dafür erkennt zum Beispiel der Zündschwlüssel des Porsche 911 seinen Besitzer mittels Sensor und stellt gleich Fahrersitz und Aussenspiegel passend ein.

Zündspule

Sie besteht aus zwei Wicklungen, wobei die Primärwicklung in der Sekundärwicklung nach dem Prinzip des Elektromagnetismus die Zündspannung von 25"000 bis 30"000 Volt erzeugt. Diese hohe Spannung ist nötig, um das Kraftstoffgemisch an den Kerzen zu zünden.

Zündung

Die Zündung hat die Aufgabe, beim Benzinmotor das Kraftstoff-Luft-Gemisch in jedem Betriebszustand so zu zünden, dass der Druckanstieg kurz nach OT erfolgt. Dabei soll sie zwar so früh wie möglich, aber auf keinen Fall zu früh erfolgen, weil sonst unkontrollierte Selbstzündung (klopfende Verbrennung) auftritt. Dieser Zeitpunkt wird heute meist elektro- nisch entweder durch für jeden Betriebszustand gespeicherte Werte (Kennfeld) oder Über- wachung mit einem Klopfsensor geregelt.

Zündverzug

Das bezeichnet den Zeitraum vom Beginn des Einspritzvorgangs bis zum Einsetzen der Verbrennung. Abhängig vom Verdichtungsdruck im Zylinder und von der Temperatur von Luft und Kraftstoff.

Zündzeitpunkt

Wird normalerweise in Grad Kurbelwellenumdrehung vor oder auch nach OT (oberer Tot- punkt des Kolbens) angegeben. Im Leerlauf wird bei null bis zehn Grad vor OT gezündet, bei hohen Drehzahlen bis zu 40 Grad.

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