25 | 02 | 2017
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Ratgeber und Sicherheit

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Sommerreifen - die richtige Wahl für die Sicherheit

 
Kaum beginnt die warme Jahreszeit, stehen die Autofahrer in Werkstätten, bei Reifenhändlern oder durchforsten Reifenportale wie Tirendo um die Winter- gegen Sommerreifen auszuwechseln. Viele Halter stellen sich dabei die Frage, welcher Sommerreifen sich am besten eignet. Es gibt eine Reihe von Kriterien, die für die Sicherheit relevant sind und bei der Wahl eines passenden Reifens nicht unterbewertet werden sollten.

Alte Reifen - ein unterschätztes Sicherheitsrisiko

Der Gummi von Reifen unterliegt chemischen und physikalischen Prozessen, die den Pneu bereits während der Lagerung altern lassen. Grundsätzlich sollte kein Reifen älter als fünf Jahre sein. Während der Fahrt sind die Reifen enormen thermischen Belastungen ausgesetzt, denen ein überalterter Gummi auf Dauer nicht standhält. Insbesondere bei hoher Geschwindigkeit besteht die Gefahr, dass die Pneus platzen. Das Alter eines Reifens lässt sich an der vierstelligen DOT-Nummer erkennen. Lautet sie 1910 wurde der Reifen im Jahr 2010 in der neunzehnten Kalenderwoche produziert. Damit hat er im Jahr 2013 das für einen Neureifen gerade noch akzeptable Alter von drei Jahren. Reifen, die älter als fünf Jahre sind, gelten laut mehrerer Gerichtsurteile nicht mehr als Neureifen.

Aquaplaning, Seitenführung und Co. - Sicherheit geht vor

Deutschland ist ein Staat, bei dem verregnete Sommer eher die Regel denn die Ausnahme bilden. Deshalb gehört das Verhalten des Sommerreifens auf nasser Fahrbahn zu den besonders wichtigen Auswahlkriterien. Ein fast profilloser Reifen mag ja auf trockener Fahrbahn richtig Spaß machen, stellt jedoch bei Regen ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Der Bremsweg wächst um etliche Meter, in Kurven steigt die Schleudergefahr und Pfützen entwickeln sich zu lebensgefährlichen Rutschbahnen. Es gibt eine Vielzahl von Reifen, die eine sportliche Fahrweise erlauben, ohne das Fahrzeug bei regennasser Fahrbahn zum Kriechtempo zu verdammen. Bei kurvenreichen Strecken spielt die Seitenführung eine wichtige Rolle. Sie gibt dem Fahrzeug in der Kurve Stabilität und unterstützt die elektronischen Systeme im Falle eines Ausbruchs. Zu bedenken ist allerdings, dass die Fähigkeit eines Reifens zu besonders hohen Kurvengeschwindigkeiten immer zulasten des Bremswegs geht.

Photo: Sebastian Vettel / tirendo

Rollwiderstand - eine Frage des Benzinverbrauchs

Breite Reifen haften auf festem Untergrund deutlich besser als ihre schmaleren Kollegen. Allerdings treiben sie durch den höheren Rollwiderstand den Benzinverbrauch in die Höhe. Der Rollwiderstand entsteht dadurch, dass das Rad sowie der Untergrund sich am Berührungspunkt verformen. Diese im Grunde elastisch Verformung verbraucht zusätzlich Energie. Je breiter der Reifen ist, desto höher wird der Rollwiderstand. Zudem verringert sich die Haftung auf losem Untergrund sowie auf nasser Fahrbahn spürbar.

Der richtige Sommerreifen - auch eine Frage der Anforderungen


Neben Alter und Qualität sind vor allem der Fahrstil und die Anforderungen für die Wahl des richtigen Sommerreifens ausschlaggebend. Wer mit seinem Wagen viel kurvenreiche Strecken im sonnenverwöhnten Süden fährt, wird sicherlich mit einem schmalen, stark profilierten Regenreifen genauso wenig glücklich wie der Fahrer eines Wagens mit Slick ähnlichen Breitreifen im regenreichen Norden.



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Ratgeber: So läuft die Klimaanlage richtig

Auch der Umgang mit der Klimaanlage will gelernt sein.

Foto: Auto-Medienportal.Net/GTÜ

Auch der Umgang mit der Klimaanlage will gelernt sein.

Die Klimaanlage gehört zu den beliebtesten Ausstattungsdetails im Auto und ist immer häufiger auch in kleineren Fahrzeugklassen bereits im Basismodell mit an Bord. Doch statt für angenehme Temperaturen an heißen Tagen zu sorgen, fördert sie wegen falscher Handhabung nicht selten Erkältungskrankheiten und Muskelverspannungen sowie allergische Reaktionen. Oder sie treibt die Kraftstoffverbrauch unnötig in die Höhe. Beim Umgang mit der Klimaanlage sind daher einige Regeln zu beachten, damit sie richtig läuft.

Klimaanlagen sorgen nicht nur für Wohlbefinden, sondern leisten auch einen Beitrag zur Sicherheit. Untersuchungen zeigen, dass ab Innenraumtemperaturen von mehr als 24 Grad Celsius die körperliche Leistungsfähigkeit des Fahrers deutlich nachlässt. Mangelnde Aufmerksamkeit, schlechtere Reaktion und gesteigerte Aggressivität sind die Folge. Auf der anderen Seite sollte die Klimatisierung auch nicht zu kalt eingestellt werden, denn bei zu großen Differenzen zwischen Innen- und Außentemperatur wird der Körper ebenfalls unnötig belastet. So rät die Gesellschaft für Technischen Überwachung (GTÜ), nicht zu zuviel und zu stark zu kühlen. Mehr als acht Grad Differenz zur Außentemperatur sollten vermieden werden. Optimal sind zwei bis drei Grad weniger als draußen. Die meisten Autofahrer empfinden einen Temperaturbereich zwischen 20 und 24 Grad als ideal.

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Ratgeber: Augen auf beim Gebrauchtwagenkauf

Augen auf beim Gebrauchtwagenkauf.

Foto: Auto-Medienportal.Net/ADAC

Nicht jeder, der sich den Traum vom neuen Auto erfüllt, kauft auch tatsächlich einen Neuwagen. Vielfach findet sich das gesuchte Fahrzeug auch aus Kostengründen als Gebrauchter beim Händler oder bei Privatanbietern. Nicht jeder Mangel kann beim Gebrauchtwagenkauf
sofort mit dem bloßen Auge erkannt werden. Damit der Autokauf nicht zu einem „teuren Vergnügen“ wird, sollten einige grundlegende Dinge beachtet werden. Über besondere Schwächen des ausgewählten Autos können sich Interessenten im Vorfeld auch in Gebrauchtwagenreporten informieren, die alljährlich beispielsweise vom ADAC oder in Fachzeitschriften veröffentlicht werden.

An erster Stelle beim Gebrauchtwagenkauf steht nach Empfehlung des ADAC der Blick in das Serviceheft. Sind alle vorgeschriebenen Wartungen durchgeführt und dokumentiert wurden? Die Arbeiten sollten am besten auch durch Kopien der Rechnungen belegt sein.

Augen auf auch beim Lack: Das Auto sollte glänzen und keine matten Stellen haben oder Risse aufweisen. Karosserieteile sollten die gleiche Farbe haben. Leichte Farbunterschiede deuten oft auf reparierte Unfallschäden hin, warnt der ADAC. Auch innen sollte man sich nicht blenden lassen: Durch professionelle Aufbereitung lassen sich viele Abnutzungsspuren unsichtbar machen. Deshalb sollten Ecken und Ritzen, genau angeschaut werden.

Medien berichten immer wieder von Tachomanipulationen bei Gebrauchtfahrzeugen. Der Tipp des ADAC: Achten Sie auf die auf TÜV-Prüfbelegen, Reparatur- und Wartungsrechnungen oder Ölwechsel-Anhängern genannten Kilometerstände. Daraus lässt sich eine durchschnittliche monatliche Laufleistung errechnen. Wenn diese in der Zeit vor dem Verkauf des Autos deutlich gesunken ist, könnte eine Tacho-Manipulation vorliegen.

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