16 | 01 | 2019
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Der Lufteinlass vor der Frontscheibe sollte von Blättern frei sein, damit die Klimaanlage richtig arbeiten kann. Sie funktioniert am effizientesten bei völlig geschlossenen Fenstern. Selbst kleine Spalte sind von Nachteil. So bleibt die Hitze draußen. Lediglich vor dem Start sollte das Fenster kurz unten sein, wenn der Wagen länger in der prallen Sonne gestanden hat, denn da können im Innenraum leicht Temperaturen um 60 Grad und mehr entstehen, die durch kurzfristiges Lüften schneller abgebaut werden. Ratsam ist es daher, bei starker Sonne möglichst im Schatten zu parken und eventuell vorhandene Rollos herunterzuziehen. Klimaanlagen einiger teurer Modelle verfügen als Extra über eine Standlüftung, zum Teil mit Solarstrom betrieben.

Neben der optimalen Temperaturwahl sollte man auch auf die richtige Belüftung achten. Falsch ist es, das Gebläse auf Null zu drehen, denn dann schaltet auch die Klimaanlage ab. Hohe Gebläsestufen wiederum verursachen unnötig Zug und Lärm. Höherwertigere Klimaanlagen werden automatisch geregelt. Mit wenig Aufwand lassen sich die gewünschte Temperatur und die optimale Kühlung auf die zahlreichen Luftauslässe im Fahrzeug verteilen. Aber auch bei den einfacheren, weniger effizienten mechanisch geregelten Klimaanlagen findet sich in der Regel eine vernünftige Einstellung. Die GTÜ empfiehlt, die Lüftungsdüsen im Armaturenbrett nicht direkt auf den Körper zu richten. So lassen sich trockene Augen und unangenehme Kälte auf der Haut vermeiden. Ratsam ist bei sommerlichen Autofahrten möglichst leichte und langärmelige Kleidung.

Nicht nur aus gesundheitlichen, sondern auch aus wirtschaftlichen Gründen sollte die Klimaanlage nicht zu kalt eingestellt werden. Im Extremfall kann der Höchstleistungsbetrieb einer Klimaanlage im Stadtverkehr nach GTÜ-Angaben einen Mehrverbrauch von mehr als drei Litern pro 100 Kilometer verursachen. Andererseits kostet der vernünftige Umgang mit der Klimatisierung nur mäßig Sprit, bei Überlandfahrten zum Teil deutlich weniger als einen halben Liter pro 100 Kilometer. Große Hitze sollte allenfalls maximal drei Minuten mit voller Leistung bekämpft werden. Bei Automatikanlagen kann die die Wunschtemperatur anfangs ein bisschen höher eingestellt und dann schrittweise reduziert werden. Das senkt nicht nur den Verbrauch, sondern auch den Lärmpegel des Gebläses. Vor Fahrtende sollte die Klimatisierung rechtzeitig ausgeschaltet werden, das Gebläse aber noch weiterlaufen. So verringert sich die Kondenswasserbildung in der Anlage und damit die Gefahr der Keimansiedelung.

Sinkt die Kühlleistung spürbar, deutet das auf einen Verlust des Kühlmittels hin. Nachfüllung ist unbedingt erforderlich, um teure Folgeschäden beispielsweise am Kompressor der Anlage zu vermeiden. Es empfiehlt sich, die Anlage im Rahmen der Fahrzeuginspektion mit überprüfen zu lassen. Bei dieser Gelegenheit sollten auch Undichtigkeiten etwa durch Austausch gealterter Schläuche und Dichtungen beseitigt, die Anlage gereinigt und fehlendes Kühlmittel nachgefüllt werden.

Klimaanlagen schützen auch gegen Pollen. Daher sollte der in der Regel durch den vom Hersteller empfohlene Filterwechsel und die entsprechende Reinigung im Rahmen der Inspektion nicht vergessen werden. Dennoch können sich in Einzelfällen entsprechende Keime im Filter ansiedeln oder verschmutzte Verdampfer unangenehme Gerüche speichern, die dann durch die Lüftung in den Fahrzeuginnenraum gelangen. Ein Problem zumal für Allergiker. Abhilfe schaffen da im Extremfall nur die vom Hersteller empfohlenen häufig chemischen Reinigungsmethoden durch eine Fachwerkstatt.

Übrigens leistet die Klimaanlage auch an kalten Tagen gute Dienste. Da sie die Luft entfeuchtet, verhindert sie bei nasser Witterung beschlagene Scheiben. Ohnehin sollte sie auch im Winter ein Mal pro Woche für etwa zehn Minuten laufe. Das schmiert die Dichtungen und beugt so drohendem Kühlmittelverlust vor. Außerdem wird so das Kältemittel im Kreislauf gehalten. (ampnet/jri)
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