28 | 06 | 2017
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Fahrbericht Audi S5 Cabriolet : Sinnliche Sportlichkeit

Betörend die Formen, faszinierend die Leistung, perfekt die Verarbeitung: Das S5 Cabriolet stellt - wie kaum ein zweiter Vertreter seiner Gattung – ein Ensemble perfekter Harmonie dar. Das S5 Cabriolet ist das sportliche Derivat des A5, der seit dem Frühsommer 2009 die Straßen bereichert.
245 kW / 333 PS leistet der 3-Liter-V6, der unter der langen Motorhaube des S5 seinen Platz gefunden hat. Der TFSI mit Kompressoraufladung flüstert nach seinem kurzen heiseren Anlaufen so lange vor sich hin, bis sich der Gasfuß senkt. Dann faucht der V6 auf wie eine Wildkatze auf der Hatz nach Beute. Besonderen Hörgenuss vermittelt der Dynamik-Modus, weil dann die Symphonie der Töne zu einen beeindruckenden Furioso anschwillt.

Fast schon unwesentlich die Betrachtung der Leistungswerte des S5 Cabriolet, das auch wegen seines Stoffdaches eine solch traumhafte Figur macht: 5,6 Sekunden vergehen für den Spurt auf 100 km/h; bei 250 wird der Vorwärtsdrang abgeregelt.
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Foto: Auto-Medienportal.Net/Stanka

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Fahrbericht Nissan Pixo 1.0 Acenta: Überraschend spritzig

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Foto: Auto-Medienportal.Net/Nissan
Es gibt Autofahrer, die lediglich nur jeden Morgen trocken zur Arbeit kommen wollen, oder Familien, die einfach nur einen kleinen Zweitwagen benötigen, um die Einkäufe zu erledigen und den Nachwuchs aus dem Kindergarten abzuholen. Mit dem Pixo kommt Nissan diesem mobilen Grundbedürfnis für nicht einmal 8000 Euro nach. Grund für den niedrigen Preis: Der Mini wird in Indien bei Suzuki gebaut, wo er auch als Alto vom Band rollt. 9190 Euro sind es für die besser ausgestattete Version Acenta, die unter anderem eine geteilte Rücksitzbank, elektrische Fensterheber und ein CD-Radio sowie Nebelscheinwerfer bietet.
Auch wenn er mit nur 3,57 Metern Länge der Kleinste im Programm von Nissan ist, so trägt der Pixo doch selbstbewusst das Familiengesicht mit der markanten Kühlergrillzeichnung. Auch die blasenförmigen Wölbungen auf den Frontscheinwerfern sind vom größeren Bruder Micra bekannt. Ohnehin wirkt der kleine Japaner indischer Abstammung optisch deutlich erwachsener als mancher Konkurrent im A-Segment. Das Design ist zwar nicht sonderlich aufregend, aber recht zeitlos.

Die zweifarbige Cockpitgestaltung kann durchaus gefallen. Das Radio ist angenehm hoch platziert und die Bedienelemente für die Heizung nicht zu tief. Statt eines Handschuhfachs gibt es einen riesigen Schacht, der selbst große Atlanten schluckt. Auf halber Höhe der Mittelkonsole findet sich zudem eine beleuchtete Ablage für Kleinkram Am falschen Ende gespart wurde allerdings mit dem Weglassen einer Kontrolllampe für das Fahrlicht. Zwar schaltet sich mit den Scheinwerfern auch die Instrumentenbeleuchtung ein, doch die ist bei Tageslicht leider kaum zu erkennen.

Im kalten Zustand und niedrigen Außentemperaturen röhrt der kleine Motor auf den ersten Kilometern erst einmal auffällig und hört sich beinahe so an, als ob der Auspuff nicht mehr ganz in Ordnung sei. Wer’s positiv nimmt, kann von einem kernigen, fast schon motorradähnlichem Klang sprechen. Wir vermuten nicht, das Sounddesigner am Werke waren, aber wenn, dann hätten sie ihre Sache gar nicht schlecht gemacht. Entfernt erinnert der Pixo beim Aufheulen an die gute alte Ente. Der Dreizylinder überrascht dabei mit Spritzigkeit, die man den 68 PS gar nicht zugetraut hätte. Der Motor will zwar naturgemäß mit hohen Drehzahlen munter gehalten werden, geht aber agil ans Werk und macht richtig Laune. Der Pixo sorgt so für unerwartet viel Fahrfreude und lässt sich zudem angenehm schalten. Mit zu dem quirligen Auftritt trägt das geringe Leergewicht von 855 Kilogramm bei.

Ab etwa 100 km/h ist aber auch wieder Schluss mit dem flotten Vorwärtsdrang, und es geht konstruktionsbedingt nur noch zäh voran. Auf der Autobahn trübt zudem jenseits von 140 km/h das laute Motorengeräusch weitere Freude mit dem quirligen Kleinwagen. Gleiches gilt für alles, was nach der B-Säule kommt. Fühlen sich Fahrer und Beifahrer vorne gut aufgehoben, entkommt der Pixo hinten nicht dem Mini-Segment. Fond und Kofferraum sind arg begrenzt. Dazu kommt die schmale und am Ende extrem schnell und steil zulaufende Fensterlinie, die den Blick nach außen einschränkt. Statt Kurbel- gibt es trotz vier Türen hinten nur Ausstellfenster, so dass der Pixo auf den ersten Blick beinahe wie ein Dreitürer wirkt. Die Rücksitzbank des Viersitzers lässt sich dafür geteilt umklappen (nicht in der Basisversion), ohne das im erweiterten Laderaum eine Stufe stört.

Größtes Manko des kleinen Nissan: Mit drei Sternen schnitt der baugleiche Suzuki Alto im EuroNCAP-Crashtest nur mittelmäßig ab. Auch der Wartungsintervall von 15 000 Kilometern ist nicht mehr ganz zeitgemäß. Ganz up to date sind dafür der niedrige Preis, die Abgasnorm Euro 5 und der Durchschnittsverbrauch von 4,4 Litern (nach EU-Norm), was lediglich 103 Gramm CO2 pro Kilometer entspricht. Für ESP verlangt Nissan allerdings in beiden Ausstattungsvarianten Aufpreis. Und wer dem fahrdynamischen Charme des Pixo erliegt, muss mit einem spürbaren Mehrverbrauch rechnen. (ampnet/jri)

Daten: Nissan Pixo 1.0 Acenta

Länge x Breite x Höhe (m): 3,57 x 1,60 x 1,47
Motor: Dreizylinder-Benziner, 996 ccm
Leistung: 50 kW / 68 PS bei 6000 U/min
Max. Drehmoment: 90 Nm bei 3400 U/min
Leergewicht/Zuladung: 855 kg/395 kg
Verbrauch (nach EU-Norm): Durchschnitt 4,4 Liter
Emissionen: 103 g/km (Euro 5)
Höchstgeschwindigkeit: 155 km/h
Beschleunigung 0 – 100 km/h: 14,0 Sekunden.
Kofferraumvolumen: 129 - 774 Liter
Anhängelast (gebremst): 200 kg
Wendekreis: 9,0 m
Basispreis: 9190 Euro
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