15 | 09 | 2019
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Man »muss« auch öfter mal einen SLR oder Maybach fahren.

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dazu gekommen?
R. Raugust: Meine erste Tätigkeit im Bereich Marketing / Kommunikation Mercedes-Benz SLR McLaren begann 2008 im Zuge meines Pflichtpraktikums. Durch Zufall erfuhr ich, dass es eine freie Stelle in diesem Bereich gibt und diese an unserer Hochschule ausgeschrieben wurde. Also hab ich mich beworben, aber nicht wirklich mit einer Zusage gerechnet. Als ich aber zum Vorstellungsgespräch eingeladen wurde und zwei Tage später die Zusage erhielt, wusste ich, dass auch die Leute bei Daimler durchaus Humor haben. Danach habe ich noch meine Bachelorthesis dort geschrieben und als dann das Angebot kam meinen Master im Zuge des Steinbeis-Programms in Kombination mit der SIBE in diesem Bereich zu machen, konnte ich natürlich nicht ablehnen. Und inzwischen habe ich neben meinem eigenen Namensschild an der Tür, auch eine eigene Inventarnummer...


SIBE: Sie bearbeiten ein Projekt im Rahmen des Masterprogrammes M.A. in General Management an der SIBE. Was sind genau Ihre Aufgaben?
R. Raugust: Das spannende an meiner Tätigkeit ist, dass sich diese aus sehr unterschiedlichen Teilbereichen zusammensetzt. Da wir ein sehr kleines Team sind, welches mit unserer Lead-Agentur zusammen die kompletten Aufgabenbereiche des SLR. CLUBs abdeckt ist man auf so vielen unterschiedlichen Gebieten gefordert. Dazu gehören natürlich klassische Aufgaben aus dem Bereich des Marketing, des Eventmanagements, Kommunikationsaufgaben, aber man wird auch schon mal schnell zum Texter oder Spezialist für Onlinemedien. Denn neben den zahlreichen Events des SLR. CLUBs, welche wir über das ganze Jahr hinweg durchführen, bringen wir auch noch ein eigenes Club-Magazin heraus, einen Eventkalender mit allen Informationen zu unseren Veranstaltungen und sind ebenso für die Betreuung unserer Website und des Facebookauftritts verantwortlich. Nach einer Tätigkeit bei uns muss man sich also keine Sorgen machen als »zu spezialisiert« auf den Arbeitsmarkt zu kommen. Und Auto fahren sollte man natürlich auch können, denn neben den unzähligen schönen Tätigkeiten »MUSS« man unter anderem auch öfter mal einen SLR oder Maybach fahren.


SIBE: Der SLR. CLUB ist eine sehr exklusive Organisation. Geben Sie uns doch bitte einen kurzen ?œberblick über die Bedingungen für eine Mitgliedschaft und über die Leistungen des Clubs.
R. Raugust: Der SLR. CLUB wurde im Jahr 2006 auf Initiative der SLR Kunden gegründet, was ihn deshalb schon so besonders macht. Ein enger Kreis von Personen, welche die gleiche Passion teilen, die gleiche Faszination für den SLR. Und inzwischen sind durch den Club auch jahrelange Freundschaften entstanden und die Events zugleich eine Art Familientreffen...nur ohne Streit wie meist in der eigenen Familie;-)
Mitglied ist jeder Besitzer eines SLR´s weltweit. Wir bieten den Kunden verschiedene Events aus den drei Bereichen LIFE, was z.B. VIP-Zugänge zu Messen, der Mercedes-Benz Fashion Week oder Formel 1 Veranstaltungen umfasst; DRIVING, in welchem wir den Kunden ermöglichen ihren SLR auf den schönsten und legendärsten Rennstrecken Europas zu bewegen und unter Anleitung durch professionelle Instruktoren wie z. B. Bernd Schneider, ihre fahrerischen Fähigkeiten weiter zur verbessern; Oder unserer mitunter beliebtesten Rubrik TOURING, welchen den Kunden die Möglichkeit gibt mir ihrem SLR zum Beispiel bei der legendären Mille Miglia mitzufahren oder über traumhafte Routen entlang der Adriaküste Kroatiens.
Ebenso ist der Club aber auch die zentrale Anlaufstelle für alle technischen Fragen und Probleme der Kunden, welche wir dann mit unseren SLR-Technikern zusammen lösen.


SIBE: In ihrem beruflichen Alltag haben Sie sicher viel Kontakt zu sehr reichen Menschen und sicher auch zu einigen Prominenten. Wie ist der Umgang mit so einer Kundschaft? Was muss man können oder besonders beachten?
Rene Raugust: Ich muss zugeben, dass ich mir ganz am Anfang meiner Tätigkeit auch viele Gedanken darüber gemacht habe, ob ich da überhaupt reinpasse, mich entsprechend verhalte oder was man zum Beispiel mit so erfolgreichen Personen reden soll. Denn jeder einzelne SLR Kunde hat es in seinem beruflichen Leben zu etwas gebracht und ist sehr erfolgreich in dem was er tut, sonst hätte er natürlich nicht die finanziellen Mittel sich ein Fahrzug für mindestens 500 000 EUR zu kaufen. Aber ich habe sehr schnell erkannt, dass es auch in diesem Umfeld wichtig ist offen, höflich und ungekünstelt auf die Leute zuzugehen. Wenn man das tut und nicht in Erfurcht erstarrt, dann hat man schon die wichtigste Lektion gelernt. Natürlich hat diese Personengruppe hohe Ansprüche an unsere Leistungen und unser Auftreten, freut sich aber am Ende des Tages genauso wie wir über ein kühles Getränk und ein Stück Pizza. Was aber bei all dem Glanz und Glamour den der Job auch mit sich bringt noch wichtiger ist: Man muss sich immer vor Augen führen, dass man selbst nicht ein Teil dieser Welt ist, sondern es ein Job ist. Man darf nicht arrogant werden, abheben oder denken man gehört jetzt dazu, weil man in diesem Umfeld arbeitet. Man kann die Momente natürlich genie?Ÿen, muss aber am Ende des Tages auch trotzdem glücklich in seinen Fiat Punto einsteigen können, um mit diesem dann nach Hause in die Kleinstadt und nicht ins 5 Sterne Hotel zu fahren.


SIBE: Das Marketing-Konzept von so einem Club unterscheidet sich selbstverständlich von dem eines Shampoos! Wie motiviert man einen Menschen, der sich fast alles leisten kann, an diesen Events teilzunehmen?
R. Raugust: Das Konzept unterscheidet sich nicht mal so deutlich, denn wenn das Shampoo erfolgreich sein muss, dann sollte auch das Konzept gut und vor allem auf die Käufergruppe abgestimmt sein. Am Ende entscheidet wie überall der Kunde über Erfolg oder Misserfolg. Genauso ist es bei unseren Leistungen. Wir müssen den Kunden etwas bieten, was sie sich selbst mit viel Geld nicht kaufen können, diese so genannten Money-can´t-buy-experiences. Das bedeutet für uns natürlich, dass wir uns immer wieder neu erfinden müssen und ständig auf der Suche nach dem Besonderen sind, was wir unseren Kunden bieten können. Was für uns natürlich noch anspruchsvoller ist, dass die Kunden für die Teilnahme an unseren Events bezahlen. Wir müssen also nicht nur etwas Einzigartiges anbieten, sondern auch noch die Begehrlichkeit wecken, dafür zu bezahlen. Was die Kunden aber wissen ist, dass wir ihnen bei unseren Events immer genau diese besondere Aufmerksamkeit zukommen lassen, sie rundum versorgt werden und sie ein einzigartiges Team erwartet, welches genau für diese Leistungen einsteht und bei jeglichem Tun nur die Zufriedenheit der Kunden als oberstes Ziel vor Augen hat. Genau deshalb sind fast alles unsere Events schon jetzt ausgebucht, denn wer einmal bei uns dabei war, der wei?Ÿ, dass er bei uns wirklich nur "Das Beste oder nichts" erhält.


SIBE: Was haben Sie durch die Mitarbeit im SLR. CLUB gelernt? Was sind Ihre Ziele und Pläne für die Zukunft?
R. Raugust: Mit Stress umzugehen und viel zu arbeiten;-) Nein, Ich bin wirklich glücklich darüber in einem so spannenden und abwechslungsreichen Arbeitsumfeld tätig sein zu können. Ich habe mich persönlich durch die Tätigkeit in der Abteilung, aber auch vor allem durch das Steinbeis Studium deutlich weiterentwickelt. Ich bin in den letzten Jahren durch eine sehr anspruchsvolle Schule gegangen, aber auch dadurch sehr schnell und erfolgreich gereift.
Meine persönliche Zukunft sehe ich durchaus in diesem Bereich und die momentanen Chancen für eine Weiterbeschäftigung stehen ganz gut. Aber falls sich dies nicht verwirklichen lässt, sehe ich der beruflichen Zukunft aufgrund der erworbenen Ausbildung auch ganz entspannt entgegen.
Als ich in einem Bewerbungsgespräch mal gefragt wurde was mein Ziel ist, hab ich spontan gesagt: "Reich und berühmt werden" - und da ich durch dieses Interview ja jetzt schon mal ein Teilziel erreicht habe, mach ich mich jetzt noch auf das andere zu verfolgen ;-)
Ansonsten wünsch ich mir, dass die durch das Studium gewonnenen Freundschaften noch lange Bestand haben und ich in 1 - 2 Jahren zur FIT-Vortragsreihe eingeladen werde.

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