17 | 07 | 2019
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Neue Leichtgewichte für die Schwergewichte

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Dank eines neuartigen Rahmenkonzeptes wird das Eigengewicht auf unter 2,5 Tonnen pro Achse reduziert, damit sind die Goldhofer-Neuheiten die leichtesten vollkombinationsfähigen Schwerlastmodulsysteme der Welt. Dank ihres hohen Biegemomentes sind die neuen Systeme extrem belastbar, so dass je nach Fahrwerkstyp, Art der Ladebrücke und Anzahl der Achslinien im Tiefbett Nutzlasten von über 200 Tonnen gefahren werden können.

Entsprechend positiv war die erste Resonanz, als Goldhofer jetzt die ersten Fahrzeuge der neuen Baureihen im Rahmen einer Kundenveranstaltung in Memmingen vorstellte. "Das Feedback war gro?Ÿartig, denn mit den neuen Baureihen haben wir wieder einmal bewiesen, dass wir heute schon die Antworten auf die Anforderungen an die Transportlogistik von morgen haben", sagt Stefan Fuchs, Vorstandsvorsitzender der Goldhofer Aktiengesellschaft. Gerade im Maschinen- und Anlagentransport stehen die Spediteure vor schwierigen Aufgaben, denn durch steigende Automatisierungsgrade in der industriellen Fertigung werden in allen Branchen die Anlagenkomponenten nicht nur grö?Ÿer und höher, sondern auch immer schwerer. "Mit unseren neuen Modulsystemen reagieren wir auf diesen Trend und stellen sicher, dass unsere Kunden die Investitionsgüter auch in Zukunft wirtschaftlich transportieren können", so Fuchs.

Logistikunternehmen bietet Goldhofer mit der Light-Erweiterung seiner Schwerlastmodulsysteme eine noch grö?Ÿere Flexibilität beim Einsatz der Achslinien. Denn die neuen Achslinien der Typen THP/SL S und THP/SL L sind nicht nur mit sämtlichen Komponenten wie Schwanenhälsen, Tiefbett- und Baggerbrücken sowie den hydrostatischen Fahrantrieben kompatibel, sondern auch mit allen anderen Schwerlastmodulbaureihen von Goldhofer, die Achslasten von bis zu 45 Tonnen ermöglichen. Fuchs: "Somit können unsere Kunden für jeden Transport die optimale Kombination zusammenstellen und haben im Konkurrenzkampf um Logistikaufträge die Nase vorn".

Durch das niedrige Eigengewicht und die Tiefbettvariationen sind mit den neuen Baureihen mehr Autobahnfahrten und Brückenüberfahrten als mit schwereren Systemen möglich, so dass die Spediteure weniger Umwege fahren müssen und gleichzeitig höhere Nutzlasten auf einmal transportieren können. "Das spart Zeit und natürlich Geld, was sich direkt in die Kalkulation von Aufträgen niederschlägt", erklärt Horst Häfele, Verkaufsleiter Modulsysteme bei der Goldhofer Aktiengesellschaft. Die einzelbereifte THP/SLS-Reihe gibt es in den Reifengrö?Ÿen 245 und 285, die 285er-Version bietet mit der gro?Ÿen Bereifung eine höhere Laufleistung und noch grö?Ÿere Geländegängigkeit. Die THP/SLL-Reihe verfügt über 215er-Zwillingsbereifung. So lassen sich zum Beispiel je 24 Achslinien des THP/SL L als Parallelkombination zusammenstellen, um für Nutzlasten von über 1000 Tonnen gerüstet zu sein.


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